12.A Entwicklungsländer unterstützen 12.A Entwicklungsländer unterstützen

12.A Entwicklungsländer unterstützen
(15 Ergebnisse für Ihre Suche)

Das Unterziel 12.A sieht vor, Entwicklungsländer bei der Stärkung ihrer wissenschaftlichen und technologischen Kapazitäten in Hinblick auf den Übergang zu nachhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern unterstützen.

Weiterlesen

So fördert zum Beispiel das BMZ im Rahmen des Programms "develoPPP.de" Unternehmen, die sich langfristig in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren und dabei ihr unternehmerisches Engagement nachhaltig gestalten wollen. Das können Unternehmen sein, die eine innovative Technologie pilotieren, den Standard ihrer Lieferketten erhöhen oder in ein nachhaltiges Ausbildungsprogramm investieren.

Auch im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) − seit 2008 das internationale Förderprogramm des BMU für Klimaschutz- und Biodiversitätsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern – werden zahlreiche Projekte mit dem Schwerpunkt „Nachhaltige Produktions- und Konsumweisen (SCP)“ gefördert, beispielsweise zur emissionsarmen öffentlichen Beschaffung, Ecolabelling und zur Transformation von Wertschöpfungsketten im Tourismussektor.

Darüber hinaus wird durch Partnerschaften in den Bereichen Textilien, Kakao oder Palmöl zwischen Akteuren der Privatwirtwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik (Multi-Akteurs-Partnerschaften) ein Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 geleistet.

BMZ; Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG); GIZ; sequa gGmbH
develoPPP.de

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert mit "develoPPP.de" das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Das BMZ fördert Projekte und unternehmerische Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen langfristigen Nutzen für die lokale Bevölkerung haben. Dafür stellt das BMZ Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig werden wollen oder bereits sind, finanzielle und fachliche Unterstützung zur Verfügung. Das Unternehmen trägt mindestens die Hälfte der Gesamtkosten.
Das Unternehmen kooperiert stets mit einem der zwei öffentlichen Partner, die das Programm im Auftrag des BMZ umsetzen: Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH oder Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH.
Die Projekte sind in den unterschiedlichsten Branchen angesiedelt und reichen von der Ausbildung von lokalen Fachkräften, über die Pilotierung innovativer Technologien und Demonstrationsanlagen, bis hin zur Sicherung von Wertschöpfungsketten und Verbesserung von Öko- und Sozialstandards in Produktionsbetrieben. Viermal im Jahr können Projekte in sogenannten Ideenwettbewerben eingereicht werden.

Unterziele
12.A Entwicklungsländer unterstützen
Ziele
SDG 8 SDG 10 SDG 17
Bundesregierung
Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

Mit der Verabschiedung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) hat sich Deutschland im Februar 2012 auf Ziele, Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen festgelegt. Die Bundesregierung ist verpflichtet, dem Deutschen Bundestag alle vier Jahre über die Entwicklung der Ressourceneffizienz in Deutschland zu berichten und das Ressourceneffizienzprogramm fortzuschreiben. Im Februar 2020 ist der nächste Bericht vorzulegen. Übergreifendes Ziel des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms ist es, die Entnahme und Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger zu gestalten und in Verantwortung für künftige Generationen dazu beizutragen, unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu sichern.
ProgRess beschreibt Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz entlang der Wertschöpfungskette, also von der Rohstoffgewinnung, über Produktgestaltung, Produktion und Konsum bis hin zur Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen der Fortschreibung werden jeweils aktuelle Herausforderungen aufgegriffen, um die Wirksamkeit des Programms zu verbessern. Für ProgRess II ist dies etwa die gemeinsame Betrachtung von Ressourcen- und Energieeffizienz. ProgRess III wird unter anderem das Thema Digitalisierung verstärkt in den Blick nehmen.

Unterziele
12.5 Müll vermeiden und recyclen 12.A Entwicklungsländer unterstützen
Ziele
SDG 9
GIZ; BMZ; betterplace lab; adelphi
innovation factory

Die "innovation factory" unterstützt globale Partnerschaften zur Förderung digitaler Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung. Durch globale Kooperationen erleichtert sie den Austausch von Best Practices, Wissen und Ideen, unter dem Grundgedanken, dass digitale Innovationen die nachhaltige Entwicklung durchsetzen können.
ICT4women: Die Innovation Factory unterstützt ihre Kooperationspartner bei der Identifizierung digitaler Innovationen, die darauf abzielen, die digitale Geschlechterdifferenz zu verringern, indem sie eine gleichberechtigte Beteiligung von Mädchen und Frauen an der digitalen Entwicklung und den damit verbundenen tiefgreifenden sozialen Transformationsprozessen ermöglichen. Die BMZ-Initiative #eSkills4Girls bildet den Rahmen für die unterstützten Aktivitäten.
ICT4climate: Die Innovation Factory unterstützt ihre Kooperationspartner bei der Identifizierung von Schlüsselbereichen in Klimaschutz und -anpassung und hilft, ICT-Lösungen, innovative Geschäftsmodelle und interdisziplinäre Netzwerke zu entwickeln, um den globalen Herausforderungen des Klimawandels angemessen zu begegnen.
ICT4migration: Die Innovationsfabrik und Kooperationspartner im Bereich Migration und ICT aus Deutschland, Äthiopien, Ghana und Senegal fördern Maßnahmen der legalen Migration, unterstützen Migrant*innen beim Eintritt in die Arbeitswelt und fördern digital Entrepreneurship für Rückkehrer*innen in ländlichen Regionen

Unterziele
12.A Entwicklungsländer unterstützen
Ziele
SDG 9 SDG 17
BMBF
CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Die Förderrichtlinie zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Im Fokus steht die Förderung nachfrageorientierter FuE-Kooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement, Klimaschutz/­Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Nachhaltige Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig sollen damit neue Marktpotenziale für exportorientierte innovative deutsche Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – erschlossen werden.

Unterziele
12.1 Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster 12.2 Natürliche Ressourcen schonen 12.3 Weniger Nahrungsmittel verschwenden 12.4 Abfälle verantwortungsvoll entsorgen 12.5 Müll vermeiden und recyclen 12.6 Verantwortungsvolle Unternehmen 12.7 Nachhaltiges Beschaffungswesen 12.A Entwicklungsländer unterstützen 12.B Nachhaltigen Tourismus ausbauen
Ziele
SDG 6 SDG 7 SDG 8 SDG 13
BMU
Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) finanziert seit 2008 gezielt Klima- und Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in den Transformationsstaaten. In den Anfangsjahren des Programms kamen die finanziellen Mittel aus den Versteigerungserlösen des Emissionshandels. Um die Kontinuität der Finanzierung zu gewährleisten, wurden mit dem Energie- und Klimafonds weitere Sondermittel bereitgestellt. Beide Finanzierungsmechanismen sind mittlerweile Teil des regulären Haushalts des BMU.
Die IKI ist ein Bestandteil der deutschen Klimafinanzierung und der Finanzzusagen im Rahmen der Biodiversitätskonvention. Sie stellt explizit Klimaschutz, Anpassung an die Folgen des Klimawandels und den Schutz der biologischen Vielfalt in den Vordergrund. Die Initiative fördert Projekte in den Bereichen Minderung von Treibhausgasen, Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken, mit Schwerpunkt auf Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung (REDD+) und Schutz der biologischen Vielfalt. Das Programmbüro Internationale Klimaschutzinitiative unterstützt das BMU bei der Umsetzung der IKI.

Unterziele
12.A Entwicklungsländer unterstützen
Ziele
SDG 13