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Bundesregierung
CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG)

Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der EU haben 2014 eine Richtlinie zur Erweiterung der Berichterstattung von großen kapitalmarktorientierten Unternehmen, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Versicherungsunternehmen verabschiedet (sog. CSR-Richtlinie). Diese sind häufig international aktiv und die Investoren dieser Firmen und weitere Gruppen sind an einer umfassenden nicht-finanziellen Berichterstattung interessiert. Ziel der Richtlinie ist es insbesondere, die Transparenz von ökologischen und sozialen Aspekte in Unternehmen in der EU zu erhöhen. Erforderlich werden dabei vor allem Angaben über Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Korruptionsbekämpfung.
Deutschland hat die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz ist seit dem Geschäftsjahr 2017 auf Lageberichte anwendbar.
Die Berichterstattung soll künftig zu mehr Informationen für Dritte führen, aber auch zu Anreizen für die Unternehmen, sich noch mehr als bisher mit Fragen wie sozialen und ökologischen Belangen, Menschenrechten, Korruptionsbekämpfung u.a. zu beschäftigen.

Unterziele
12.6 Verantwortungsvolle Unternehmen
Ziele
SDG 8 SDG 9
BMZ; UN Global Compact Netzwerk Deutschland
Deutsches Global Compact Netzwerk (DGCN)

Der United Nations Global Compact ist die weltweit größte Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage zehn universeller Prinzipien und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verfolgt er die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft. In nationalen Netzwerken entwickeln die teilnehmenden Akteure konkrete Lösungsansätze und tragen damit zur globalen Vision des UN Global Compact bei. Im Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) versammeln sich die deutschen Akteure des UN Global Compact: Derzeit sind dies rund 660 Unternehmen – von DAX-Konzernen über Mittelständler bis hin zu kleinen Spezialisten – und knapp 60 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor. Im Netzwerk können sie sich über alle Themen der unternehmerischen Verantwortung informieren, Ideen austauschen und gemeinsam an praxisorientierten Lösungen arbeiten. Das DGCN entstand auf die Initiative deutscher Unternehmen im Jahr 2000 als eine der ersten nationalen Plattformen.

Unterziele
12.6 Verantwortungsvolle Unternehmen 12.B Nachhaltigen Tourismus ausbauen
Ziele
SDG 8 SDG 9
BMEL
Zu gut für die Tonne! – Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung

Mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) herausragende Projekte und ihre Initiator:innen aus, die mit ihren konkreten Ideen, Pioniergeist und großem Engagement dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Der Preis geht an Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette: von Produktion und Handel bis hin zur Verarbeitung der Lebensmittel in Gastronomie und Privathaushalten. Der Wettbewerb ist dabei offen für alle: Ganz gleich ob Unternehmen, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, NGO, Kommune oder Initiative – jede/r kann mitmachen! Den Bundespreis erhält je ein Projekt aus den fünf Kategorien Landwirtschaft & Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung sowie Digitalisierung. Hinzu kommen Förderpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro für Konzepte und Projekte in der Start- oder Entwicklungsphase.

Unterziele
12.3 Weniger Nahrungsmittel verschwenden
Ziele
SDG 2
BMEL
Too good for the bin!

Every year, around twelve million tonnes of food waste are generated along the entire food supply chain in Germany, six million alone in private households. The Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL) has been showing how consumers can reduce food waste since 2012. With the National Strategy to Reduce Food Waste adopted in 2019, the Federal Ministry of Food and Agriculture (BMEL) is focusing more strongly not only on private households but also on the primary production, processing, wholesale and retail, and out-of-home catering sectors. The aim is to halve food waste in Germany at retail and consumer level by 2030 and to reduce food waste along the production and supply chain.

At www.zugutfuerdietonne.de, interested parties can find facts about food waste, tips for a more sustainable approach to food and creative recipes for the best leftovers. In the #restereloaded tutorials, Zu gut für die Tonne! (Too good for the bin!) regularly gives tips on how to reduce food waste. On the Twitter channel @zgfdt, news around the topic of food appreciation is tweeted daily.

 

 

Unterziele
12.3 Weniger Nahrungsmittel verschwenden 12.8  Informationen bereitstellen und Bewusstsein schaffen
Ziele
SDG 2
United Against Waste e.V.
United Against Waste

Gemeinsam mit seinen Mitgliedern entwickelt der Verein „United Against Waste e.V.“ praxistaugliche Lösungen, die aufzeigen, dass die Reduzierung von Lebensmittelabfall machbar ist – und zudem Geld spart. Die von United Against Waste erarbeiteten Maßnahmen helfen Betrieben der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) überdies, das Thema Lebensmittelverschwendung im Küchenalltag greifbarer zu machen. Gleichzeitig sorgt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit dafür, den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln weiter in den öffentlichen Fokus zu rücken. Es wurde ein Abfall-Analyse-Tool entwickelt, das Betrieben in der AHV als Hilfestellung bei der wirksamen Reduktion von Lebensmittelabfällen dient. Mit Hilfe des Messverfahrens kann sich jede/r Mitarbeiter*in in einer Großküche selbst einen Überblick verschaffen, wie viel Abfall in den einzelnen Bereichen verursacht wird. Das Tool unterstützt mit Analyse- und Kalkulationstabellen die Umsetzung einer abfallarmen Gemeinschaftsverpflegung. Außerdem werden Einsparpotenziale aufgezeigt und Lösungen in Form von Checklisten entwickelt. Anhand der Messungen sollen valide Kennzahlen und Durchschnittswerte für die Branche erarbeitet werden.

Unterziele
12.3 Weniger Nahrungsmittel verschwenden
Ziele
SDG 2 SDG 9 SDG 17